Welchen Cloud-Speicher für Überwachungskameras verwenden?

  • 08.03.2021

Überwachungskameras speichern Bilder auf unterschiedliche Weise. Dies kann beispielsweise auf einem HD-Recorder, einer SD-Karte, intern oder über einen Cloud-Speicher erfolgen. Der Vorteil der Cloud-Speicherung besteht darin, dass Bilder lange erhalten bleiben und wieder abgerufen werden können. Allerdings ist dies mit Kosten verbunden, es gibt aber auch den kostenlosen Cloud-Speicher.

Cloud-Speicher erklärt

Ein Cloud-Speicher unterscheidet sich von einem NAS-Server. Die Daten werden auf einem NAS-Server gespeichert und dienen als Backup. Das NAS ist immer zu Hause oder im Unternehmen. Ein oder mehrere Laufwerke des NAS können ausfallen, daher ist es wichtig, diese rechtzeitig auszutauschen, da sonst alle Daten verloren gehen. Ein Cloud-Server läuft auf großen Servern externer Anbieter. Es werden mehrere Backups erstellt, sodass die Dateien immer wiederhergestellt werden können, auch wenn etwas schief geht. Beim Cloud-Speicher ist man vom Anbieter abhängig: Wenn er nicht mehr funktioniert, sind auch die Dateien weg.

Cloud-Speicher für Überwachungskameras: die Vorteile

Der Vorteil von Cloud-Speicher für Überwachungskameras besteht darin, dass oft viel Speicherplatz zur Verfügung steht. Dies hängt vom gewählten Abonnement ab. Bei kostenlosem Cloud-Speicher ist der Speicherplatz begrenzt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass diese Art der Lagerung sicher und zuverlässig ist. Der Anbieter nutzt mehrere Server und sorgt für ein gutes Backup. Das Risiko, dass Dateien verloren gehen oder gestohlen werden, ist praktisch gleich Null. Dies macht Cloud-Speicher sicherer als viele denken.

Überwachungskamera inklusive Cloud

Heutzutage werden Überwachungskameras inklusive Cloud-Speicher verkauft. Diese sind wirklich nicht teuer und stehen daher auch Privatpersonen zur Verfügung. Zum Beispiel die WLAN-IP-Panoramakamera mit Cloud-Speicherfunktion (Dropbox). Die Kamera speichert nicht nur Bilder, sondern bietet auch eine besonders sichere Speicherung. Immer mehr Unternehmen nutzen auch Überwachungskameras mit Cloud-Speicher. Es ist wichtig, einen guten und zuverlässigen Anbieter zu wählen.

Der beste Cloud-Speicher für Überwachungskameras

Viele Überwachungskameras mit Cloud-Speicherfunktion , aber welcher Cloud-Speicher ist der beste? Es gibt verschiedene Anbieter, von kostenpflichtig bis kostenlos. Bekannte kostenlose Anbieter sind Dropbox, iCloud (Apple) und Google Cloud. Nicht alle eignen sich zur Speicherung von Überwachungsbildern. Kostenloser Speicherplatz für Überwachungskameras gibt es bei Nest (bis zu 3 Stunden Fotos und Videos) und D-Link (bis zu einem Tag). Bei Arlo und Foscam ist eine Lagerung von sieben Tagen möglich, diese hört jedoch nach 1-3 Monaten auf.

Kostenpflichtiger Cloud-Speicher

Am besten greifen Sie zu einem kostenpflichtigen Cloud-Speicher. Je länger Sie die Bilder speichern möchten, desto höher sind die Abonnementkosten. Früher gehörte Nest zu den teureren Anbietern, inzwischen haben sie ihre Abo-Kosten deutlich gesenkt. Betrachtet man den Preis für 30 Tage Speicher, ist Arlo Smart am günstigsten, gefolgt von Eufycam und Ring. Der Cloud-Speicher der Anbieter Somfy, Foscam, Ezviz, D-Link und Cleverdog kostet alle über 10 €. Nest hat auch ein Abonnement mit 60 Tagen Speicher. Nur der Hubble von Motorola verfügt über einen Speicher von fünf Tagen, nicht mehr und nicht weniger. Im Allgemeinen ist die Zahlung pro Jahr günstiger als die Zahlung für Cloud-Speicher pro Monat.

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Posted in Überwachungskamera Nachrichten